Webdesign für mobile Endgeräte
Das Smartphone verändert alles
Im Jahr 2007 bewarb Apple sein neues Produkt „iPhone“ mit dem Slogan „Das verändert alles“. Der Apfel-Konzern lag mit der Aussage richtig. Das iPhone war zwar nicht das erste Smartphone, doch es setzte Maßstäbe, die es von nun an für die anderen Unternehmen zu erreichen galt. Die Kunden verliebten sich praktisch über Nacht in die klugen Telefone. Kein anderes Gerät wird bis heute derart oft verkauft wie das Smartphone. Der Effekt ist, dass Millionen von Menschen das Internet nicht mehr nur an ihrem heimischem Computer oder an ihrem Arbeitsplatz benutzen, sondern auch mit dem mobilen Endgerät verwenden. Dies hat jedoch gehörige Auswirkungen und zwar gerade für die Unternehmen, die mit ihrem Internetauftritt Geld verdienen wollen.
Mobile Endgeräte erfordern ein neues Webdesign
Bislang war das Webdesign praktisch aller Internetauftritte für die Betrachtung am Computer optimiert. Schon die Logik diktiert, dass die Maße für ein mobiles Endgerät nicht passen: Ein Screen ist zwischen elf und 19 Zoll groß. Ein Smartphone-Screen hat durchschnittlich Ausmaße von drei bis zu vier Zoll. Die Inhalte einer normalen Website werden auf einem mobilen Endgerät deshalb viel zu klein dargestellt. Zwar kann man einzelne Bereiche der unterschiedlichen Websites auf Wunsch vergrößern, doch insgesamt ist dieses Verfahren sehr mühsam und viele Benutzer verlieren deshalb die Lust, solche Websites mit ihrem Smartphone anzusteuern. Gerade für Shopbetreiber bedeutet dies eine große Gefahr, der sie am besten dadurch entgegenwirken, dass sie ihren Internetauftritt für die mobilen Endgeräte optimieren. Dafür gibt es zwei Varianten: Die mobile Website sowie die Applikation.
Die mobile Webseite
Schon bevor die Verkaufszahlen der Smartphones und später Tablets explodierten, begannen erste Unternehmen damit, das Webdesign ihres Internetauftritts „mobil“ zu machen. Dabei wird eine ganz neue Seite entworfen, die auf ausladende Bilder und zu viel Text auf einer Screen-Seite verzichtet. Stattdessen findet eine Beschränkung auf die wesentlichen Inhalte statt, die auch auf einem drei bis vier Zoll großen Schirm optimiert dargestellt werden können. Mobile Websites zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie viele „Unterseiten“ haben, auf denen man beispielsweise News nachlesen kann.
Die Applikation
Noch beliebter als die mobilen Websites sind aber die Applikationen geworden. Diese meist nur als „Apps“ bezeichneten Programme können von den Smartphone-Benutzern direkt heruntergeladen werden und tauchen anschließend als Symbol auf dem Desktop des klugen Telefons aus. Eine solche App ist in der Regel nur einige Megabyte groß, bietet aber alle Möglichkeiten, die man auf der normalen Website auch hat. Je nachdem, was man anbieten möchte, kann man sich zudem entscheiden, ob man die App kostenpflichtig oder gratis zum Download anbieten möchte. Wenn die App jedoch nur als Antwort darauf gedacht ist, dass der normale Internetauftritt für Smartphones nicht optimal ist, sollte man sie kostenfrei zum Download anbieten.
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